Sonntag, 28. Februar 2016

Samstag, 13. Februar 2016

#Monatsrückblick Januar 2016

Der halbe Februar ist schon fast wieder rum – wenn das nicht die beste Zeit für einen Monatsrückblick auf den Januar ist. ;)
Gelesen
Gelesen habe ich im Januar diese drei Bücher: Alles in allem ein ziemlich guter Lesemonat, was die Bewertungen angeht. Keins der Bücher hat mich enttäuscht, im Gegenteil. Besonders »Ein Mann namens Ove« hat mich mit einer Geschichte überrascht, die ich so nicht erwartet hatte.
Goldene und faule Eier
Im neuen Jahr ist es mal wieder an der Zeit, ein paar Goldeier zu küren. Den Anfang macht »Außerirdisch ist woanders« von Susann Opel-Götz. Das wirklich passend illustrierte Kinderbuch über Armut, Anderssein und die Vorurteile zu beidem erzählt nicht nur eine wunderbare Geschichte, sondern verzaubert auch mit besonders liebenswerten Charakteren. Die faulen Eier blieben im Januar glücklicherweise in ihrer Eierpackung.
Neu im Regal
Neu ins Regal eingezogen sind im Januar diese zwei Bücher: Nachdem mich »Ein Mann namens Ove« über den Jahreswechsel hinweg sowohl überraschen als auch unterhalten konnte, musste bei einem spontanen Bücherbummel auch das neuere Werk von Fredrik Backman mit: »Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid«.

»Pusheen die Katze« war ein Geburtstagsgeschenk von meiner Schwester und enthält all die bekannten Pusheen-Bildchen, mehr oder weniger zu einer Geschichte verbunden. Zu meinem Geburtstag 2014 gab es von meiner Schwester übrigens schon »Simons Cat« – mal sehen, welche Internetkatze dann 2018 dran ist. ;)
Wichtiges im Januar
Anfang des Jahres habe ich ein wenig auf 2015 zurückgeblickt und mir ein paar Dinge für das neue Jahr vorgenommen. In Teilen haben sie auch mit dem Bloggen zu tun, aber nicht ausschließlich. Hauptsächlich ging es mir darum, mein Leben bzw. – etwas weniger dramatisch – meine Freizeit etwas anders anzugehen und ein paar Punkte zu ändern. Und wie hat das im Januar funktioniert?

Punkt 1: Einfach machen

Hier besteht immer noch viel Verbesserungsbedarf. Auch im Januar hatte ich einige Ideen, habe aber nur wenige davon umgesetzt. Auf der Haben-Seite kann ich den Blogeintrag zum Thema »3 Bücher meines SuBs, die ich bald lesen möchte« verbuchen. Das 3-Bücher-Beitragsthema wollte ich schon seit Monaten angehen, daher war der erste Vorsatz fürs neue Jahr der beste Anlass dafür, das nun auch zu tun. Mit dem Lesen der Bücher sieht es dagegen anders aus, aber das ist ein Thema für sich. ;)
Auf der Soll-Seite stehen immer noch die Rezensionen. Ich habe mir vorgenommen, jeden Monat mindestens eins der gelesenen Bücher auch zu besprechen. Die Rezension für den Januar steht aber immer noch aus.

Punkt 2: Mehr Leichtigkeit

In Bezug auf das Bloggen hat es definitiv funktioniert. Zwar habe ich im Januar nur vier Beiträge gepostet, aber auch der Gedanke des Bloggenmüssens kam mir wesentlich seltener. Stattdessen habe ich dann geschrieben, wenn mir danach war – auf dem Weg zurück zum Spaß immerhin ein erster Schritt. Außerhalb des Blogs sieht es mit der Leichtigkeit immer noch anders aus, aber das Jahr ist ja auch noch lang.

Punkt 3: Freizeit nutzen

Im Januar ging es im Büro vergleichsweise ruhig zu, was auch dazu beigetragen hat, dass ich abends zumindest nicht immer sofort auf der Couch eingeschlafen bin. So habe ich eher mal zum Buch gegriffen oder eben mal wieder einen längeren Blogeintrag geschrieben. Außerdem habe ich meine alten Buntstifte aus dem Schrank gekramt. Malbücher für Erwachsene sind ja aktuell voll im Trend und auch ich habe eins für mich gefunden. Außerdem darf ich auch für den vierten Band von Nadine Erdmanns »Fateful Future« wieder Betaleserin sein. In der zweiten Hälfte des Monats hat mich das Manuskript deshalb vor allem auf meinen U-Bahn-Fahrten und in die Mittagspausen begleitet. Das ist schließlich auch Freizeit. ;)
Ausblick
Der Februar ist ja nun schon wieder zur Hälfte rum, aber natürlich möchte ich weiter an der Umsetzung meiner drei Vorsätze festhalten. Die Grundsteine dafür sind bereits gelegt, besonders für Punkt 1 und 3.

Lesetechnisch wird es in diesem Monat eher ruhig zugehen, da mich Nadines »Fateful Future« aktuell mehr fesselt als »Alles so leicht«, das ich schon Ende Januar angefangen hatte und das seitdem nahezu unangetastet an meinem Bett liegt. Da mich mein Arbeitsalltag aktuell aber wieder ziemlich beansprucht, lese ich fast ausschließlich auf dem Weg zur Arbeit und in der Mittagspause, abends im Bett bin ich meist zu müde. Deshalb – und weil das Beta- und Korrekturlesen einfach länger dauert – habe ich immer noch 100 Seiten des Manuskripts übrig und die werden für den Rest des Monats sicher noch reichen.

Was das Bloggen angeht habe ich für den Februar noch zwei größere Beiträge geplant. Zum einen natürlich die ausstehende Januar-Rezension, zum anderen habe ich inzwischen ein paar Vorbereitungen für die weitere Umsetzung des Vorsatzes »Freizeit nutzen« getroffen, von denen ich euch ein wenig berichten möchte. Außerdem habe ich mir übernächste Woche ein paar Tage Urlaub genommen – diese Zeit will natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Vorgenommen habe ich mir aber noch nichts, ich lasse mich einfach mal überraschen, wonach mir dann der Sinn steht. ;)

Sonntag, 7. Februar 2016

Mittwoch, 27. Januar 2016

Für die S(ch)atzkiste #206

... im Grunde sind alle Menschen Zeitoptimisten. Wir glauben immer, dass wir noch Zeit haben werden, mit anderen Menschen Dinge zu tun. Zeit haben, ihnen Dinge zu sagen. Und dann geschieht etwas, und dann stehen wir plötzlich da und denken Worte wie »wenn«.
Fredrik Backman: »Ein Mann namens Ove«

Sonntag, 24. Januar 2016

#3Bücher, die meinen SuB bald verlassen sollen

Gemäß meiner Neujahrsvorsätze ist es heute an der Zeit, eine schon länger gehegte Idee für neue Beiträge umzusetzen. Sie läuft unter dem unglaublich kreativen Arbeitstitel »3 Bücher« und wird euch – Überraschung – jeweils drei Bücher vorstellen, die irgendetwas miteinander verbindet. Den Anfang macht dafür ein mehr oder weniger einfaches Thema: mein SuB.

Aktuell füllt mein ›Stapel‹ ungelesener Bücher zwei Regalfächer neben meinem Bett: Eine recht bunte Sammlung aus sechzehn verschiedenen Büchern. Da ich meinen SuB gerne etwas kleiner mag, um gekaufte Bücher möglichst schnell auch lesen zu können und außerdem kein schlechtes Gewissen beim Buchkauf haben zu müssen, gebe ich mir gerade alle Mühe, den Stapel schrumpfen zu lassen. Mein Ziel: In ein Regalfach soll er passen – und zwar ganz bequem, ohne Schieben und Quetschen. Dazu müssen aber noch ein paar Bücher weg. Und als ich neulich so durchschaute, was denn eigentlich noch alles ungelesen im Regal schlummert, fand ich drei Bücher, die ich ziemlich lange übersehen habe, aber jetzt unbedingt möglichst bald lesen will:

»Sehr geehrter Herr M.« (Herman Koch)

Ein Autor, der seinen größten Erfolg längst hinter sich hat, bekommt bedrohliche Post von einem Leser. Und sein mysteriöser Nachbar scheint sich neuerdings auch brennend für ihn zu interessieren. Und das alles wegen des Thrillers, den er vor Jahren schrieb und der auf einem wahren Fall beruhte. Außerdem soll es in »Sehr geehrter Herr M.« noch um eine ungewöhnliche Jugendliebe, Schule und die Kulturszene Amsterdams gehen. Mit ›Spannend wie ein Thriller‹ wird das Buch beworben.

Und warum kaufe ich, die so ungern Krimis und Thriller liest, ein Buch, das ›spannend wie ein Thriller‹ sein soll? – Wegen des Autorennamens auf dem Cover. Herman Koch hatte mich seinerzeit mit »Angerichtet« (Rezension) sehr begeistert, aber trotzdem wanderte bislang kein anderes Buch von ihm in mein Regal. Bis ich letztes Jahr dann dieses zufällig beim Buchhandlungsbummel entdeckte und ansprechend genug fand, um es zu kaufen. Seitdem versauert es allerdings auf dem SuB, was – ich gebe es zu – vorwiegend an seinem unscheinbaren Äußeren liegt. Zwischen den ganzen bunten Jugendbüchern, die förmlich ›Lies mich!‹ schreien, fällt es einfach zu wenig auf. Grund genug, um es ganz oben auf diese Liste zu setzen.

»Das zweite Leben des Cassiel Roadnight« (Jenny Valentine)

Ein obdachloser Junge nimmt die Identität eines Vermissten an, der ihm zufällig ähnlich sieht. Weder Familie noch Freunde merken den Betrug. Aber jede Familie hat ein Geheimnis – welches das wohl ist?

Dieses Buch liegt, zusammen mit zwei anderen, am längsten auf meinem SuB. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Das arme Buch wurde nicht gekauft, weil ich gerade unglaubliche Lust darauf hatte, es auch zu lesen, sondern weil ich bei einer Onlinebestellung Versandkosten sparen wollte. So stöberte ich bei Rebuy nach Büchern, die ohnehin auf meiner Wunschliste standen und dort war »Das zweite Leben des Cassiel Roadknight« wiederum gelandet, weil ich »Wer ist Violet Park?« und »Kaputte Suppe« (hier ein Buchzitat daraus) von Jenny Valentine super fand. Die Bestellung kam im Oktober 2014 bei mir an – Cassiel Roadknight wartet immer noch darauf, dass ich sein zweites Leben lese und hinter das Geheimnis seiner Familie komme.

»Nach mir das Leben« (Kristian Gidlund)

Ich liebe die Musik der schwedischen Band Sugarplum Fairy. Entsprechend traurig machte es mich, dass Schlagzeuger Kristian Gidlund 2013 mit nicht einmal 30 Jahren an Krebs starb. Seinen Lebens- und Leidensweg hatte er aufgeschrieben, das daraus entstandene Buch erschien 2014 auf deutsch. Als ich zufällig darüber stolperte, musste ich es einfach haben.

Das war vor einem Jahr. Und obwohl es mich von Anfang an sehr interessierte und das eine oder andere Mal nach mir rief, wenn ich eine neue Lektüre beginnen wollte, nahm ich es doch nie zum Lesen aus dem Regal. Immer stand mir der Sinn nach etwas Leichterem, etwas Unterhaltsamerem, etwas Fiktiverem, etwas, das weiter weg war ... kurz: Es gab immer mindestens einen Grund, zu einem anderen Buch zu greifen. Aber dieses Jahr, vorzugsweise sogar recht bald, werden das Buch und ich hoffentlich endlich zueinanderfinden.


Wie sieht es bei euch aus: Kauft ihr auch manchmal Bücher, die ihr unbedingt lesen wollt, und am Ende lagern sie Monate oder gar Jahre auf dem SuB? Welche Bücher wollt ihr als nächstes lesen?